Die KREFELD-PINGUINE haben leider das Minimalziel Pre-Play-Offs nicht mehr erreicht und die Saison bereits beendet!
Nach den in den letzten Spielen gezeigten mäßigen
Leistungen und den daraus resultierenden Niederlagen war allen klar,
dass es kaum noch eine Chance gab, sich die Teilnahme an den Pre-Play-Offs zu sichern. Aber natürlich klammerte man sich lange an die theoretisch noch vorhandene Möglichkeit.
Die Mannschaft konnte nach einem schlechten Saisonstart
leider nie an die hervorragenden Leistungen der Vorsaison anknüpfen.
Vermutlich mit dafür verantwortlich waren u. a. die Verpflichtung eines
scheinbar völlig überforderten Trainers Martin Jiranek und das überflüssige Theater um die beiden verdienten, langjährigen Mannschaftsärzte Dr. Martin Wazinski und Dr. Dirk Niezold, die auf Betreiben des ehemaligen Managers Jiri Ehrenberger
unverständlicherweise entlassen, später aber doch weiterverpflichtet
wurden. Diese Unruhen hinter den Kulissen wirkten sich wohl irgendwann
negativ auf die Leistungen der PINGUINE aus und führten allgemein zu großer Verunsicherung, natürlich auch im Umfeld und bei den Sponsoren.
Als dann im Dezember vergangenen Jahres mit Rick Adduono
endlich ein erfahrener neuer Trainer verpflichtet wurde, war es leider
schon zu spät, obwohl recht schnell eine deutliche Leistungssteigerung
zu erkennen war.
Die Mannschaft war trotz einiger überzeugender Siege
nicht mehr in der Lage, sich noch auf den erforderlichen 10.
Tabellenplatz vorzuarbeiten, denn in der entscheidenden Saisonphase
kassierte sie noch zahlreiche Niederlagen, statt erfolgreich zu
punkten. Der Leistungsdruck war offensichtlich zu groß und die SCHWARZGELBEN wirkten letztendlich total überfordert.
Zu allem Überfluss kam es zum Saisonende bei den
Verantwortlichen zu den üblichen Querelen und wieder einmal war es für
einige Zeit aufgrund der nun aufgetretenen finanziellen Probleme sehr
schlecht um die Zukunft des KREFELDER EISHOCKEYS bestellt. Erst im letzten Augenblick konnte das Überleben der PINGUINE für die kommende Saison gesichert werden, wenn auch mit einem etwas abgespeckten Etat.
Auch die Fans starteten zur Rettung des Krefelder DEL-Standortes eine äußerst lobenswerte Initative, bei der jeder mit einem vergleichweise niedrigen Beitrag SUPPORTER der KREFELD-PINGUINE
werden kann und damit gleichzeitig eine gewisse Mitbestimmung durch den
Kauf eines Gesellschafteranteils der GmbH erworben werden soll.
Alle PINGUINE-Fans
sollten jetzt einen Schlussstrich unter die abglaufene Saison ziehen
und sich auf eine hoffentlich erfolgreichere neue Spielzeit 2010/2011
freuen - wie der Autor dieses Artikels!